Otologie / Laterale Schädelbasis

Die Otologie befasst sich mit Erkrankungen des Ohres und der lateralen Schädelbasis. Patienten mit Erkrankungen des Ohres oder Hörstörungen werden von einem Spezialisten genau untersucht und ausführlich beraten. Nach sorgfältiger Abklärung durch audiologische und gegebenenfalls neuroradiologische Verfahren erfolgt je nach individueller Situation ein operativer oder konservativer Therapievorschlag.

Die operativen Therapiemöglichkeiten reichen vom Verschluss einer Perforation des Trommelfells bis zur Behandlung von chronischen Entzündungen (Cholesteatom). Zudem kann häufig das Hörvermögen durch Einsetzen künstlicher Gehörknöchelchen (Ossiculoplastik) verbessert werden. Dazu gehört auch die Behandlung der Otosklerose mittels Stapedotomie.

Die Möglichkeit von verschiedenen implantierbaren Hörgeräten wird sorgfältig diskutiert und eingesetzt, wenn ein Nutzen erwartet werden kann. Neben Knochenleitungs-Hörgeräten und aktiven Mittelohrimplantaten gehören dazu auch Cochlea-Implantate (implantierbare Hörhilfe). Mit zukünftigen Trägern eines Cochlea-Implantats (implantierbare Hörhilfe) wird die geplante Operation besprochen.

Patienten mit Erkrankung der lateralen Schädelbasis und des Hörnerven (z.B. Vestibularisschwannom) werden nach entsprechender Abklärung über die Therapiemöglichkeiten beraten und behandelt. Dazu steht ein eingespieltes interdisziplinäres Behandlungsteam zur Verfügung.

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