Pflegesprechstunde

Jeden Mittwoch von 08.00 Uhr bis 12.15 Uhr

Anmeldung

Telefon: +41 44 255 58 50   

   
Ausgangslage

Ausgangslage

HNO-KarzinompatientInnen mit einem Tracheostoma und/oder einer PEG-Sonde sind gezwungen, die durch Krankheit und medizinischen Behandlungen grundlegenden körperlichen Veränderungen in ihr Leben zu integrieren. Nur so können sie selbständig und unabhängig weiterleben.

Die PatientInnen beschreiben den Übergang vom Spital nach Hause als einschneidend und belastend. Zuhause sind sie auf sich alleine gestellt. Die professionelle Hilfe steht nicht mehr über 24 Stunden zur Verfügung. Es kommen Probleme auf die PatientInnen zu, die während des Spitalaufenthalts noch gar nicht bewusst waren. Die ambulante Pflegesprechstunde soll diese Lücke schliessen.

Ziele

Ziele

Mit der ambulanten Pflegesprechstunde werden zwei Ziele verfolgt:

1.    Den PatientInnen und ihren Angehörigen soll über den ganzen Krankheits- und Behandlungsweg eine spezialisierte HNO-Onkologiepflegefachperson zur Verfügung stehen, mit der sie pflegerische Probleme im Zusammenhang mit der Krankheit und den Behandlungen austauschen und besprechen können.

2.    Die HNO-Onkologiepflege ist ein Spezialgebiet der Pflege, welches spezielle Fähigkeiten und ein Wissen verlangt, über welche/s nicht jede Pflegefachperson verfügt. So sind Pflegende anderer Fachgebiete allenfalls auf die Expertise von HNO-PflegespezialistInnen angewiesen, wenn sie auf ihrer Abteilung oder zuhause einen HNO-Karzinompatienten pflegen. Diese Fachpersonen sollen die Pflegesprechstunde ebenfalls beanspruchen können.

Organisation und Inhalt

Organisation und Inhalt

Seit Oktober 2007 findet die Sprechstunde jeden Mittwochmorgen gleichzeitig zur ärztlichen Tumorsprechstunde in der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie statt.

In der Pflegesprechstunde erhalten die PatientInnen zu folgenden Themen Beratung und Schulung:

  • Pflegebezogene Probleme bei der Tracheostoma- und Kanülenpflege
  • Fragen und/oder Probleme zur Mundhygiene oder Ernährung, auch spezifisch Sondenernährung oder Medikamentenverabreichung via Sonde
  • Beratung zur Auswahl und Anwendung von Materialien, Hilfsmitteln, medizinischen Geräten
  • Beratung zur Bewältigung des Alltags
  • Bei Bedarf Vermittlung von Kontakten, z. B. zur Lungen- oder Krebsliga oder zur Kehlkopflosenvereinigung