Rhinology

​Leitung:

​Prof. Dr. med. David Holzmann
PD Dr. med. Michael Soyka

​Mitarbeitende:

Seraina Kunz
Meerwein Christian, Dr. med.
Meier Eva, Dissertantin
Gregori Binz, Dissertant

Überblick

Der Fokus der rhinologischen Forschungsgruppe liegt auf der Erkundung von tumorösen und entzündlichen Erkrankungen der Nase- und Nebenhöhlen, sowie angrenzender Schädelbasis. Dies beinhaltet die Untersuchung der Pathophysiologie, Diagnostik und Behandlung dieser Krankheiten. Zudem wird ein weiterer Schwerpunkt auf das Nasenbluten (Epistaxis) gelegt.

Projekte

Chronische Rhinosinusitis und rhinoimmunologisches Profiling:

In einer grossangelegten prospektiven Studie untersuchen wir in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Immunologie Entzündungsprofile von Patienten mit chronischer Rhinosinusitis. Ziel ist es ein hochentwickeltes und dennoch einfaches System zu etablieren und in den klinischen Alltag umzusetzen. Hierbei wollen wir eine klarere Ordnung in die Vielzahl an Untergruppen der chronischen Rhinosinusitis und deren Entzündungsmuster bringen um schlussendlich gezielte und individualisiert, hochwirksame Therapien anwenden zu können. Solche Behandlungsmöglichkeiten stehen uns bereits heute zur Verfügung, die korrekte Zielgruppe muss jedoch noch definiert werden. Zudem werden in einem Projekt neuartige Behandlungsmethoden mit Biologica retrospektiv analysiert.

In einer weiteren retrospektiven Studie analysieren wir anatomische Gegebenheiten in der Computertomographie.

Postnasal Drip:

In einer prospektiven Studie untersuchen wir die Entstehungsweise und Ursachen des Postnasal Drip. Dazu analysieren wir aktuell unterschiedliche Eigenschaften des Nasensekrets und deren Beeinflussbarkeit durch Medikamente und physikalische Massnahmen bei Patienten mit Postnasal Drip.

Epistaxis: Risiken und Behandlungen

Unsere Untersuchungen im Bereich des Nasenblutens, übrigens unser häufigster Notfall in der Nasenheilkunde, konzentrieren sich auf klinische Projekte. Wir haben uns auf die Identifizierung von Risikofaktoren spezialisiert und untersuchen zur Zeit die Arteriosklerose als womöglich wichtigstes Risiko fürs Nasenbluten. Darüber hinaus werden in retrospektiven Studien unsere aktuellen Behandlungen kritisch ausgewertet und hinterfragt um schliesslich Patienten besser beraten zu können und Therapiealgorithmen zu optimieren.

Behandlungsoptimierungen bei Septum/Septorhinoplastiken

Wir führen momentan zwei Studien zum Thema der Septumplastik durch. In der Einen wird in verblindeter Art und Weise ein zusätzlicher Eingriff randomisiert auf einer Seite der Nase durchgeführt um dessen Nutzen für den Patienten im Hinblick auf die Nasenatmung zu evaluieren. Das zweite Projekt untersucht die Mundatmung als Prädiktor für den Erfolg einer Septumplastik.

 

Medikamente und Medizinalprodukte

Unser Forschungsteam ist involviert sowohl in Medikamentenstudien als auch Versuche mit nasalen Medizinalprodukten, wo z.B. neue Nasensprays und Devices auf deren Wirksamkeit bei Patienten unterschiedlicher Zielgruppen untersucht werden.


Tumorbehandlung:

In einer retrospektiven Studie analysieren wir die klinischen Ergebnisse von Tumoren der Nasennebenhohlen, die bei uns behandelt wurden, um so prädiktive Faktoren wie Lokalisation oder Art der Behandlung zu erfassen. Zudem arbeitet unser Team an einer systematischen Übersichtsarbeit zu Tumoren, die aus dem Riechepithel entstehen, indem die publizierte Fachliteratur zu diesem Thema zusammengefasst wird.

Publikationen
Kooperationen
  • ​Swiss Institute for Allergy and Asthma Research (SIAF) in Davos
  • Allergology Unit Dept. Dermatology (USZ)
  • Dept. of Neurosurgery (USZ)
  • Pulmonology Clinic Dept. Internal Medicine
  • Global Allergy and Asthma European Network (GA2LEN)
  • Dept. Immunology (USZ)

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